Radfahrerverein 1897 Bischofsheim e.V.

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Unser Aktiver Pascal Kloos berichtet: Der Radklassiker Eschborn-Frankfurt

Mai 2024 Rubrik: Abteilungen, Rennrad-Gruppe

Endlich ist der Tag gekommen, der 1. Mai.


Alle Bilder: Pascal Kloos

Für viele ist es ein freier Tag, man kann sich erholen, sich mit der Familie treffen oder auch in die Sonne legen. Doch Jahr für Jahr kommen Radsportverrückte zusammen und fahren mit, bei der Skoda-Velotour, dem Jedermann-Rennen beim Radrennklassiker Eschborn-Frankfurt, früher auch bekannt als das Rennen um den Henninger Turm.
Auch für das RVB-Mitglied Pascal Kloos und seinen Begleiter ging es am 1. Mai in Richtung Frankfurt. Man hatte sich auf Mallorca gut für das Rennen vorbereitet (siehe letzter Bericht). Bei Kloos meldete sich jedoch ein wenig der Hals und die Nase, so fit war er dann doch nicht.
Man fuhr mit der Bahn morgens um sieben Uhr nach Kelsterbach, um sich auf dem Weg nach Eschborn einzufahren. Je näher man dem Startpunkt kam, desto mehr Menschen mit Rädern bewegten sich auf den Straßen. Alle mit einem Ziel, dem großen Aufstellungsplatz.
Kloos und sein Begleiter reihten sich im ersten Startblock ein, hatte Kloos doch in den vergangenen Jahren immer viel Kraft aufgewendet, geeignete Mitfahrer in den hinteren Startblöcken zu finden.
Um 9:45 Uhr wurde das Rennen offiziell gestartet und der Pulk aus 10.000 Menschen und Rädern setzte sich in Bewegung.

Vorne an der Spitze wurde es direkt schnell (Kloos verlor seinen Begleiter direkt am Start und sah ihn erst im Ziel wieder) und man rauschte mit im Schnitt 50 km/h durch die Frankfurter Innenstadt, bevor es in Richtung Oberursel ging. Dort angekommen startete der elf Kilometer lange Anstieg des Feldbergs. Am Gipfel angekommen, konnten bei der Abfahrt die Beine etwas geschont und ausgeschüttelt werden, bevor es über Glashütten und Schloßberg in Richtung des Kopfsteinpflasters von Eppstein ging.

Nach circa 300 Metern Wackelpartie ging es zur nächsten Streckentrennung in Sulzbach, der Mammolshainer Stich wartete.

Nach einer zwei Kilometer langen Anfahrt bergauf kam das härteste Teilstück: die Straße am Steinbruch, 200m lang mit einer Steigung von im Schnitt 23%. Mörderisch, doch die Fans rechts um links am Hang lassen einen den Berg hinauffliegen, nach bereits 92 km in den Beinen.

Wenn man es hoch geschafft hat, sind es noch 2 Kilometer bis zum eigentlichen Gipfel, und dann kann man sich die letzten 10 Kilometer ins Ziel bergab rollen lassen kann.

Dort war alles schon bereitet, die Medaillenübergabe, Getränke und Essen für alle Teilnehmer.

Mit einer Zielzeit von 03:04:41 h konnte Kloos seine Zeit vom Vorjahr verbessern, blieb jedoch über seinem Ziel von unter drei Stunden. In der Gesamtwertung belegte er den 852. Platz, in seiner Altersklasse den 356. Platz.

Fazit: Mit dem Start im ersten Block konnte man sich gut durch Frankfurt kämpfen, doch am Feldberg trennt sich die Spreu vom Weizen. Auch war es ab der Mitte des Rennens sehr warm, so heizte der Körper extrem auf.

Auf jeden Fall ist der 1. Mai 2025 wieder dick und fett im Kalender eingetragen.

In den kommenden Monaten wird wieder vermehrt an den Mittwochsradlern teilgenommen, hoffentlich mit regem Interesse an einer schnelleren Rennradgruppe.


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