Radfahrerverein 1897 Bischofsheim e.V.

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Letzte Mittwochsradler

September 2017 Rubrik: Mittwochsradler

Es ist Herbst und die Tage werden immer kürzer, daher fand am Mittwoch, dem 27. September das letzte Mittwochsabendradeln für 2017 statt.

Die Winterpause geht bis zum 28. März 2018, dann kann wieder geradelt werden. Aber wie immer, der Mittwochabend bleibt allen erhalten. Der RVB lädt wie gewohnt in den Wintermonaten mittwochs ab 18 Uhr zum geselligen Beisammensein in sein Vereinsheim ein. Auch wird weiterhin in gewohnter Weise für Speise und Getränke gesorgt.

6. Mittwochsradlertour 2017: „Genussradeln“ am Mainradweg

Juli 2017 Rubrik: Abteilungen, Mittwochsradler, Radwandern

400km von Bamberg aus überwiegend auf dem Mainradweg zurück nach Bischofsheim

Was hatten wir uns alle vorher noch für Sorgen gemacht … Was würde sich der Radlergott diesmal für Unbilden ausdenken um die armen Bischofsheimer Radler auf ihren Radel-Willen hin zu prüfen?
Sollte es wieder die Hitze sein, wie auf der legendären „Tour brûlé“? Oder wird es wieder Wasser wie bei der „Tour Platsch-Nass“ vor einem Jahr? Oder würden uns diesmal gar die Winde einer Prüfung unterziehen?
Starkregen und Sturm wüteten jedenfalls einige Tage vor Tour-Start im Lande und erzeugten nachts in den Betten bestimmt die ersten Albträume bei den armen Bischofsheimer Radlern. Aber es half alles nichts, der Starttag der Tour rückte näher und neun Radler und eine Radlerin sowie Gabi und Lydia, unsere bewährte Begleitbus-Crew, wagten es auch diesmal wieder den Urgewalten zu trotzen.

1. Tag: Mit dem Bus nach Bamberg und dann mit dem Rad auf dem Mainradweg nach Fahr

Und dann endlich der Starttag – aber was war denn das??? Kein Regen! Kein Sturm! Kaum Wind!
Und auch noch angenehme Radel-Temperaturen!
Während der Busfahrt nach Bamberg, die noch dazu fast Stau frei verlief, hatten wir alle Zeit, diese Zeichen zu deuten und zu versuchen, unsere diesmalige Aufgabe des Radlergottes für die Tour zu ergründen.
Aber was wir auch ersannen, als wir dann am Startpunkt kurz vor Bischberg angekommen waren, hatten wir immer noch keine rechte Vorstellung welche Prüfung er uns wohl diesmal auferlegen wollte.
Also „Folge dem Mainradweg und alles ist gut!“ – so musste seine genaue Aufgabe wohl lauten.
Denn solange wir dieser Aufgabe wortgenau folgten, war es „Genussradeln“ pur.
Aber dazu später mehr …


Die Fahrräder waren schnell abgeladen und los ging es wie befohlen nun immer den Main hinab.
Aber was war da mit uns jetzt für eine Gruppe von Exoten unterwegs? Wagten es doch tatsächlich diese Bischofsheimer Verrückten diesen „anstrengenden Trail“ ohne das richtige Equipment anzugehen. Zu dieser Erkenntnis musste man zwangsläufig kommen, wenn man darauf achtete wer bzw. mit was einem einer so entgegen kam oder wen bzw. was man überholte.
Denn dieses schwierige Terrain ohne ein E-Bike angehen zu wollen schien vermessen. Gut nur, dass unser Niko mit seinen 82 Jahren so weise ist, den Zeichen der Zeit zu folgen und elektrisch unterwegs war. Somit konnte wenigstens nicht die gesamte Bischofsheimer Gruppe als besessene Verrückte abgestempelt werden.
Die Strecke war ja aber auch anspruchsvoll. Ständig bergab gehend, rollte es fast von selber, aber immer wieder kamen Kurven und Haken, Brücken und Straßenüberquerungen, die einen unglaublich anstrengenden neuen Antritt erforderlich machten.

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5. Mittwochsradlertour 2016: „Tour Platsch-Nass“

Juni 2016 Rubrik: Mittwochsradler, Radwandern

300km von Schweich/Longuich an der Mosel zurück nach Bischofsheim

Freitag, 1. Tag: Mit dem Bus an die Mosel nach Longuich und dann mit dem Rad nach Pünderich

Ojeee!!! – was hatte sich der Radlergott diesmal wieder alles ausgedacht, um die armen Bischofsheimer Radler auf ihren Radel-Willen hin zu prüfen?
Nachdem es letztes Jahr galt, dem Ur-Element „Feuer“ mit unbändigem Willen zu widerstehen, versuchte er es dieses Mal mit dem nächsten Ur-Element – dem „Wasser“!
Bereits im Vorfeld ließ er schon wochenlang Tief auf Tief folgen, die das gesamte Umland mit Gewitter, Hagel, Sturzregen und Schlammmassen in Angst und Schrecken versetzten.
Sollten sich dieses Mal also tatsächlich wieder unerschrockene RVB-Radler unter solchen Vorzeichen auf so ein Wagnis einlassen?
Immerhin galt es 3 Tage lang den Elementen zu trotzen und die Mosel entlang, ab Schweich hinab, bis Koblenz und von dort über Lahnstein nach Bischofsheim zurück zu radeln.
Diese Frage stellte sich aber am Morgen des Freitags, dem 1. Tag des Abenteuers, nicht mehr!
10 erfahrene RVB-Radler und eine junge Radlerin traten an, das Unmögliche zu wagen – der an einigen Stellen schon weit aus ihrem Bett herausgetretenen Mosel zu widerstehen!
Mit 2 Kleinbussen und Radanhänger gerüstet trat man also pünktlich um sieben an und so konnte das Abenteuer auch kurz vor halb acht beginnen.
Mit Motorkraft ging es also zunächst in den Hunsrück, und unbeeindruckt erklomm das Gespann die höchsten Höhen. Mehr beeindruckt zeigten sich die Teilnehmer von den immer weiter sinkenden Temperaturen. Denn war die Starttemperatur von 14° Grad noch ziemlich gnädig, sank sie doch immer weiter. 13°, 12°, 11° – die nebelumfluteten Hunsrücker Höhenzüge zeigten sich gnadenlos und ließen die wackeren Radler schon im Vorfeld innerlich erzittern. Aber als man dann endlich das Moseltal erreicht hatte, waren auch die Temperaturen wieder auf hoffnungsvolle 13° geklettert!
Und war da auch nicht eine Spur von blauem Himmel in der Ferne … ?

Der ursprüngliche Startpunkt Schweich war vom Fremdenverkehrsamt schon als „Land unter“ gemeldet worden und so startete das Abenteuer einige Kilometer moselabwärts in Longuich.
Also Räder abladen und den Radanhänger umhängen, denn nur der Vereinsbus mit seinem erfahrenen RVB-Support-Team wagte es, die mutige Radlergruppe zu begleiten.
Und los ging es! Bei niedrigen Temperaturen, vorbei an nebelumfluteten Bergen aber ohne Regen und auf trockenen Wegen. Und leicht bergab mit einem aufmunternden Wind im Rücken kam man auch gut voran. Immer öfter wurde aber der gut ausgebaute Radweg von den Fluten der Mosel erreicht und es kam zu den ersten, noch harmlosen Wasserdurchfahrten. Es wurde uns aber jetzt schon schnell klar, dass wir immer wieder auf höher gelegene Wege würden ausweichen müssen.
Aber auch von oben nahm das Wasser zu. Die leichte Nebelfeuchte wurde zum „erfrischenden“ Sprühregen, der aber, bei langsam steigenden Temperaturen, auszuhalten war. Entsprechend spät wechselten wir auch auf die Regenjacken.
Aber für das bisschen Nieselregen auch noch die Regenhosen oder gar die Regenschuhe zu bemühen – auf diese Idee kam noch keiner. Wer braucht denn sowas, für die paar Kilometer bis zur Mittagspause bei Etappenhalbzeit?

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4. Mittwochsradlertour 2015: „Tour brûlé“

August 2015 Rubrik: Mittwochsradler, Radwandern

(Siehe auch: Wikipedia: Crème brûlée)

.. also frei übersetzt etwa: „Mit dem Bunsenbrenner gegart …“

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Und hier die „Verrückten“ 😉

Eine wahnwitzige Idee hatten die RVB Radler dieses Mal scheinbar als Tourziel. Sollte es doch zu einem der wohl heißesten Orte Deutschlands gehen, der Gegend um den Rheinlandpfälzischen Donnersberg. War doch just für genau dieses Wochenende ein Temperaturrekord angekündigt, der die idyllischen Hänge des Donnersberg wohl gefühlt in eine Steppenlandschaft verwandeln würden ….

So oder ähnlich mussten die Familienmitglieder der wagemutigen Radler wohl gedacht haben als die Tour für einen der heißesten Tage des Jahres angesetzt wurde – dabei war das in keinster Weise so geplant gewesen, denn die Planung fand ja schon vor gut einem Vierteljahr statt, zu einer Zeit also, zu der keiner mit solchen Temperaturen rechnen konnte.

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